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Meine Miezen


 

Ebenso möchte ich Ihnen unbedingt meine adoptierten Katzen vorstellen…..auch sie würden sich über einen Paten sehr freuen! Alle verstehen sich prächtig und es ist eine Augenweide sie beim spielen, kuscheln und schmusen zu beobachten. Seit einem knappen Jahr leben sie in einem grossen Gehege draußen. Sie haben aber Zugang zum Haus durch ein Küchenfenster das ins Gehege führt.


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Die neue Katzenfamilie



Heute ist der 25. Mai 2006. Seit 3 Wochen gibt es neue Katzen in Elfes Welt! Als ich auf dem Telefonamt war um die Rechnung zu bezahlen bat mich der dortige Mechaniker eine Katzenmutter mit ihren 3 Babies mitzunehmen. Sie waren in einer Abstellkammer unter lauter Müll und Dreck auf dem blanken Betonboden. Alle waren sehr dünn und sahen auch krank aus. Der Mann sagte mir es seien erst 4 Babies gewesen, eines sei leider schon gestorben. Er kümmere sich schon um 6 weitere Katzen im Haus, es würde ihm leider zu viel werden und er ist auch besorgt um die Gesundheit der Kleinen. Der nette Mechaniker war ja schon ein paar Mal hier bei uns und kennt meine Tiere. Nach einigem Zögern liess ich mich überreden und liess ihn einen Karton holen. Die Miezen waren sehr scheu und fauchten mich an, aber ich konnte sie dann doch alle in eine Ecke drängen und mit schnellem Griff in den Nacken nehmen. Zuhause zogen sie in das freie Zimmer und lebten sich gut ein und die Mama wurde auch langsam zutraulicher.

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Sie müssen ja noch getrennt sein von den anderen Katzen um eine eventuelle Ansteckung zu verhindern. Die ersten Tage bekamen sie noch keine Medikamente, nur viel gutes Fresschen und Nährpaste. Als ich sie entwurmte kamen so viele Würmer aus ihren kleinen Körperchen, es war kaum zu glauben Eine der kleinen war erheblich kleiner als ihre Geschwister, die schnell wuchsen. Habe sie dann dem Tierarzt vorgestellt und einen Vitamin-Antibiotika Sirup bekommen für alle und auch ein Eisenpräparat. Mit diesen Zusätzen ging es ihnen nochmal viel besser und auch die kleine Minimiezi gedieh von nun an. Eines Tages fand ich ein Fenster offen und die Mama war verschwunden! Das Fenster war nur zugeklemmt gewesen und durch die Temperaturschwankungen muss es sich gelockert haben und die clevere Miez hat es aufgedrückt! Ich sah sie dann auf benachbarten Dächern und in einem Baum, auch auf unsere Mauer kam sie und maunzte. Doch sobald ich mich näherte ist sie jedesmal geflüchtet. Viele Male bin ich hinausgegangen und habe sie gerufen und gelockt, tag und nacht, alles erfolglos. Nun seit ein paar Tagen habe ich sie nicht mehr gesehen oder gehört. Bin sehr traurig darüber und hoffe sehr dass es ihr gutgeht und sie wieder ein Zuhause findet oder ich sie doch noch eines Tages einfangen kann. Die kleinen indes machen sich prächtig und sind schon sehr lebhaft und kess, bald dürfen sie zu den anderen ins Gehege.

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Missi


Eigentlich wollte ich ja auch keine Katzen… doch dann fanden wir eines Tages Missi.Sie saß auf der Strasse (wie könnte es anders sein) und war winzig, dürr und hässlich. Auch hatte sie eine Augenentzündung die gleich auffiel. Nach ein paar hundert Meter sind wir dann mit dem Moped wieder umgedreht und haben Missi eingepackt. Sie hat sich recht schnell erholt und in den ersten Monaten extrem viel gefressen. Missi wuchs mit den Hunden gemeinsam auf und ich glaube sie denkt sie ist auch einer. Sie versteht sich gut mit allen Hunden und ist eine ganz liebe.

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Kessi, Tadam, Baby und in memoriam Dotti



Dann bemerkten wir ca. ein Jahr später dass eine Nachbarskatze in unserem Dach ihre Jungen zur Welt gebracht hatte und dort versorgte. Oft hörten wir sie fiepen und sahen die Mama ein und ausklettern. Eines Tages hörte das Fiepen überhaupt nicht mehr auf und schwoll allmählich zu lautem Geschrei an.  Als es am nächsten Tag auch noch oft so laut und anhaltend war bemerkten wir dass die Mutter nicht mehr kam. Damit die Jungen nicht verhungerten, musste Nai ein paar Dachschindel entfernen und sie da rausholen. Es waren 3 winzige Kätzchen, eines hatte er übersehn und als nach ein paar Stunden wieder Fiepen zu hören war musste Nai noch mal aufs Dach und noch ein Kätzchen nachholen, Baby, das einzige Katerchen des Wurfs.

Ich zog die 4 Fellbällchen dann mit der Spritze auf und sie gediehen prächtig. Missi war am Anfang entsetzt über die aufdringlichen Winzlinge aber hat sich bald an sie gewöhnt und sie dann recht betüddelt.
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Dandy und Diva


Ein paar Tage, nachdem wir die kleinen aus dem Dach befreit hatten, fand ich auf der Strasse (wieder mal…) Dandy und Diva. Es herrschte strömender Regen und ich war mit dem Auto unterwegs. Wegen des Regens konnte man nur langsam fahren, weil die Sicht sehr schlecht war. Plötzlich machte das Auto vor mir einen Bogen nach links und ich bremste, da sah ich 2 Kätzchen aneinandergeschmiegt auf der Strasse sitzen. Beide waren komplett durchnässt. Ich hielt sofort an und packte sie ins Auto. Dort gefiel es ihnen sogleich und sie putzten sich auf dem Rücksitz. Die beiden waren ca. 3 Monate alt. Zuhause tat ich sie erst in das Katzenzimmer zu den Babies, aber nach ein paar Tagen musste ich sie wieder trennen, die 2 neuen waren zu wild für die Kleinen! Sodann belagerten Dandy und Diva gemeinsam mit Missi das ganze Haus. Ein paar Tage, nachdem ich sie gefunden hatte bin ich noch mal zum Fundort hin und hab rumgefragt ob sie jemand gehören, natürlich Fehlanzeige…Dandy und Diva sind ganz verschmuste Katzen und sehr verspielt. Auch an die Hunde hatten sie sich schnell gewöhnt.

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Queenie, Simba, Jumbo und Sheila 

 

Mir fielen die 4 Katzenbabies in einem Käfig auf. Sie waren recht klein, dürr und hatten Augenentzündung und waren immer hungrig. Nach ein paar Tagen habe ich sie mit nach Hause genommen um sie aufzupäppeln. Sie kamen sogleich zu den anderen Katzen ins Gehege, von denen wurden sie sehr gut aufgenommen und umsorgt. Leider wurden meine Katzen nach ein paar Tagen furchtbar krank, alle husteten und erbrachen sich, eine Krankheit war eingeschleppt worden! Nach 2 wöchiger Behandlung aller mit Doxycylin waren dann wieder alle soweit gesund.

 

Queenie war die schwächste der Neuzugänge, ihre Haut schimmerte bläulich durch, sie war nur ein Gerippe und wollte nie mit den anderen spielen, nur ihre Ruhe haben und mit mir kuscheln. Der TA meinte da sei wenig Hoffnung… Queenie durfte dann ein paar Wochen bei mir im Schlafzimmer wohnen und wurde langsam kräftiger. Heute ist sie die größte des Wurfes, neben Jumbo, dem einzigen Katerchen.

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