Meine Hunde sind ich - ich bin meine Hunde
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Meine Hunde und ich
Meine Hunde sind ich - ich bin meine Hunde
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Ich lebe ständig im engsten Kontakt mit meinen Hunden zusammen, also einige schlafen bei mir nachts sogar im Bett, die Welpen sind fast immer im Haus, auch Madam, Lucky und Coco sind so gut wie immer innen und auch ich bin fast immer Zuhause bei meinen Wuffels. Ich rieche permanent nach Hund, habe immer schmutzige Kleidung, Arme und Beine.
Besuch kriegen wir selten da jeder von den Hunden, besonders von Blue, überfallen und nieder gesabbert wird. Auch sind im Haus die Möbel und Sitzgelegenheiten schon lang nicht mehr Top und alles Wichtige hundesicher verstaut.
Aufstehen tue ich hier schon sehr zeitig, so zwischen 6 und 7, da ist es noch schön kühl und die Hunde aufgedreht und verspielt. Zuerst werden die Welpen im Haus versorgt, also gefüttert, und das Haus gereinigt von den Hinterlassenschaften der Nacht... dann geht’s raus zu den Großen im Garten, große Begrüßung und erst mal gleich frisches Wasser, und dann werden die Häufchen eingesammelt. Dann wird gespielt, gescherzt, geschmust und alle Hunde werden begutachtet. Mittags schlafen die Hunde ein paar Stunden, es wird Siesta gemacht in der heißesten Tageszeit. Die Katzen werden gleich morgens nach dem Aufstehen durch das Küchenfenster mit frischem Futter versorgt. Dann wenn ich im Haus fertig bin, gehe ich zu den Miezen und putze ihr Gehege aus, es gibt ein paar Streicheleinheiten und frisches Wasser und alle werden betüddelt.
Tagsüber ist dann einkaufen von Fisch, Fleisch etc und kochen angesagt. Wenn es die Zeit erlaubt, fahr ich dann am Nachmittag, wenn es nicht mehr so heiß ist, mit einigen Hunden an den Strand oder in die Berge, dort wird geschwommen, gerannt und geschnüffelt. Dann am Spätnachmittag, bevor es dunkel wird, was hier sehr früh so um 7 ist, noch mal Häufchen einsammeln und große Spielstunde mit allen im Garten. Nachdem ich hier am Haus fertig bin fahre ich zu den anderen Hunden auf das neue Land. Ich werde mit grossem Gekläff und Geheule begrüsst und alle freuen sich. Hier werden nun die Futterschüsseln wieder gefüllt, Wassereimer und Badezuber mit frischem Wasser aufgefüllt und ich wandere mit den Hundis auf den Fersen das ganze Gelände ein paar mal ab, bewaffnet mit Tüte und Plastikschaufel und sammle ihr Output ein. Danach wird gespielt und Bälle und Spielzeug geworfen und geholt, Hunde untersucht und ggf. behandelt. Alle paar Tage gibt es Frischfleisch wie Hühnerkarkassen oder -beine, Innereien etc, das schneide ich dann im Vorplatz in gerechte Stücke und verteile es dann an die Hunde in den jeweiligen Gehegen. Dann wird nochmal eine Runde Häufchen gemacht und eingesammelt und nun sind die Hunde müde und satt und sind erstmal bedient und dösen in der Tageshitze. Abends komme ich nochmal für ein bis zwei Stunden und dann wird viel gespielt in der kühleren Tageszeit, bis die Sonne untergeht denn Licht und Strom habe ich dort leider noch nicht.
Ab 8 Uhr abends werden die Hunde am Haus gefüttert. Zu fressen bekommen sie Trockenfutter als Basis, dann jeden Tag frischen Fisch oder Fleisch (Huhn, Schwein, Rind), Innereien und Knochen. Zusätzlich bekommen sie Eier, Öle, Reis, Gemüse etc. die 19 Hunde draußen bekommen ihr Futter meist in so 5 riesigen Schüsseln, sie fressen alle gemeinsam daraus und es gibt nie Raufereien um das Futter. Nachts bin ich auch oft noch lange draußen, es ist schön kühl und die Hunde sind da natürlich gern aktiv. Trotz der misslichen Lage und der finanziellen Not würde ich meine Hunde niemals im Stich lassen und mich davon machen, so wie es mir schon einige Leute geraten haben. Das könnte ich niemals verkraften, sie sind doch alle meine Babys. Irgendwie geht es immer weiter und gibt es eine Lösung!
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